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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Return of the Empire



Jläbbischer
13.10.2007, 22:45
Ich habe mir gerade die TNG-Folge "Der Wächter" angesehen und bin bei der Aussage von Portal, dass das Empire ewig bestehen würde, auf die Idee gekommen, das Empire wiederaufleben zu lassen. Der Beginn der Geschichte spielt im Dominionkrieg noch bevor die Romulaner von Sisko und Garak "überzeugt" werden konnten, da ich denke, dass die T'Kon da am ehesten die Chance haben, ihr Imperium unbemerkt wieder in Angriff zu nehmen.

Die Story handelt aus der Sicht der T'Kon, auch wenn möglicherweise die Enterprise auftauchen wird.

So, nun gehts aber los. Und gebt mir ruhig ein paar Kritiken ;)


Die könnt ihr dann hier abgeben: http://sto.gamona.de/board/showthread.php?p=35171

Die Karte, die ich nutze, um Bezugspunkte zu haben:
http://s2.directupload.net/images/071015/temp/wpkgk2xp.jpg (http://s2.directupload.net/file/d/1216/wpkgk2xp_jpg.htm)
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Kapitel 01



Tief im Weltraum bewegte sich etwas. Der Sektor war voll von Trümmern zerstörter Schiffe. Viele Jem'Hadar, aber noch viel mehr Schiffe eines vereinigten Kampfverbandes der Föderation und der Klingonen. Dazwischen schwebten noch die Reste eines grossen Konstruktionskomplexes des Dominions, der das Ziel des Kampfverbandes gewesen war.

Noch vor wenigen Stunden hatte hier ein Kampf stattgefunden, dem alle Parteien nur mit wenigen Schiffen entkommen waren. Die massiven energetischen Entladungen hatten einen Prozess in Gang gesetzt, der schon vor fast 600.000 Jahren hätte beginnen sollen. Mitten im Trümmerfeld schwebte ein gewaltiger Asteroid aus Eis und Weltraumstaub. Getroffen von unzähligen Phasersalven und Torpedos. Im Eifer des Gefechtes hatten alle Parteien den Asteroiden nur flüchtig gescannt. Er sah ja auch nicht anders aus, als restlichen Asteroiden in dem Sektor. Er war nur vielfach grösser. In etwa 30sekündigen Abständen wurde der Astoid nun erschüttert. Irgendetwas im inneren bahnte sich seinen Weg ins freie. Und zwar sehr vorsichtig,als wenn ein Küken aus einem Ei schlüpfen wollte.




Nach fast Fünf Stunden brach ein erstes grösseres Stück ab. Darunter kam die vollkommen verkratzte und verbeulte Aussenhülle eines Schiffes zum Vorschein. Die Besatzung war sehr verwundert, dass die einjährige Kälteschlafperoide gereicht hatte, so einen dicken Panzer aus Eis und Weltraumstaub anzusammeln.




Wenige Stunden Später hatten sich weitere Teile gelöst. Nun konnte die Besatzung endlich aus den Fenstern schauen. Der erste Anblick des gigantischen Trümmerfeldes lies die Crew nichts gutes ahnen.




Schliesslich war so viel von dem Schiff befreit, dass die Crew Raumsonden aussenden konnte, die das Trümmerfeld analysieren sollten. Die primitive Technologie, die die Sonden vorfanden erstaunte die Besatzung. Ausserhalb des T'Kon-Empire hatte eigendlich niemand derart aussehende Raumschiffe gehabt, als sie aufgebrochen waren, um der möglichen Zerstörung zu entgehen. Weitere Suchen ergaben keine weiteren Ergebnisse. Auch von den 99 anderen Schiffen die losgeflogen waren, war keine Spur mehr zu sehen.




Eine Analyse der Position der Sterne brachte schliesslich die Erkenntnis, dass sie sich ein Stück ausserhalb ihres Hoheitsgebietes und etwa 600.000 Jahre in der Zukunft wiedergefunden hatten.




Der Kommandant der Survey 47, der vor der Kommandoübernahme der 5. Minister für Wissenschaft und Militär gewesen war, befahl sofort Kurs auf die nächste Position eines Portalwächters zu nehmen, sobald die letzten Astroidenteile von der Aussenhülle abgesprengt sein würden.




ADM: Da es sich hierbei um eine RP-Geschichte handelt habe ich sie ins Holodeck verschoben. Hier kannst allerdings nur du auf den Beitrag antworten. Im Unterforum Holodeck RPG-Zone kannst du ja noch einen Diskussionsbeitrag anlegen, sollte Feedback erwünscht sein.

Jläbbischer: Überarbeitet, daher lohnt es sich, den Text noch mal zu lesen.

Jläbbischer
15.10.2007, 00:11
Kapitel 2:


Ein paar Tage später flog die Survey 47 langsam in das System ein, welches mittlerweile den Namen 'Delphi Ardu' trug.

“Senden Sie den ID-Code, der Zugriff auf den Wächter gibt.” gab der Kommandant die Anweisung an den Kom-Offizier.




Die Finger des Talosianers huschten über die Kontrollen und kurz darauf erschien als Reaktion der Wächter im Kontrollraum des Schiffes. “Ich verstehe das nicht.” war seine erste Reaktion. “Wächter, bitte erkläre deine Aussage.” Der Wächter drehte sich zum Kommandanten um und erkannte die Kleidung eines Ministers. “Minister, vor einiger Zeit wurde ich durch einen Konflikt aktiviert, der sich im Orbit um den Planeten abspielte. Menschen und Ferengi waren beteiligt. Die Menschen sagten mir, dass das Empire vor 600.000 Jahren infolge einer Naturkatastrophe erloschen ist.” “Deine Informationen stimmen. Im Zeitalter des Makto begann unsere Sonne, sich zu destabilisieren, was wir nicht verhindern konnten. Jedoch waren unsere Führer und vor allem Zora und sein kurweiliger Nachfolger Maklev der Meinung, das Empire könne nur überleben, wenn wir unsere wichtigsten Bevölkerungsschichten evakuieren, während daran gearbeitet wird, die Sonne zu retten. Es starteten 100 Schiffe der Survey-Klasse, um nach der Rettung der Sonne wieder zurückzukehren. Leider wissen wir weder, warum die Wiedererweckungsprotokolle nicht funktioniert haben, noch wo die anderen 99 Schiffe verblieben sind.”




Nach einer Weile des Überlegens wandte der Wächter sich wieder an den Kommandanten:

“Minister, wie sind Ihe Befehle?” “Aktiviere Protokoll 238. Wir müssen jetzt erst einmal wissen, wie viele Wächter noch Einsatzbereit sind.” “Protokoll wird aktiviert...” Nun hies es Warten. Mittlerweile hatte der taktische Offizier die Laufzeitprotokolle von Portal 63 abgerufen. Dort war der Konflikt, den der Wächter beschrieben hatte, verzeichnet. Inklusive allem, was irgendjemand der Menschen oder Ferengi in der Kommunikation oder auf dem Planeten gesagt hatte. “Kommandant, das Menschenschiff entspricht in Technik und Bauweise den Wracks, die wir gesehen haben.” gab der Lithianer Lerag an.




Schliesslich meldete sich der Wächter wieder zu Wort. “Minister, ich habe Kontakt zu den Portalen 12 und 183 herstellen können. Portal 2507 scheint zu reagieren, gibt aber nur chaotische Meldungen zurück.”

Bei der Erwähnung von Portal 2507 schaute der Talosianer kurz auf. Dann fiel ihm wieder ein, wie viel Zeit mittlerweile vergangen war.

Der Kommandant wandte sich wieder an den Wächter. “Kehre auf die Oberfläche zurück und Aktiviere Verteidigungsprotokoll Fünf. Melde jedes Schiff, was in der Sensorenreichweite eines Einsatzbereiten Wächters vorbeifliegt direkt an dieses Schiff. Möglicherweise melden sich auch noch weitere Portale.” “Ich verstehe. Was werden Sie nun Tun?” “Wir fliegen weiter zum Zentralsystem und schauen, was von der Heimatwelt übriggeblieben ist. Falls die Heimatwelt meines Volkes nicht mehr existiert, werden wir eine alternative Welt als neue Heimat erwählen.” Bevor er sich umdrehte, erwies der T'Kon dem Wächter mit einer Geste noch seinen Respekt und schloss dann die Verbindung, über die der Wächter an Bord erschienen war.




Schliesslich drehte Porak sich zur technischen Sektion um. Sana, überprüfen, sie den Energiespeicher von Portal 63. Unsere Energiereserven liegen bei unter 10%. Veranlassen sie einen Energietransfer, um unsere Reserven aufzufüllen. Der planetare Energiespeicher darf aber nicht unterhalb von 30% abfallen, damit das System uneingeschränkt Einsatzfähig bleibt.” Verstanden, Minister.” Nach wenigen Stunden konnte der Energietrasfer beendet werden und das riesige Schiff verließ langsam den Orbit, um sich auf den Weg zu machen, die Reste der alten Heimat zu begutachten.

“Aktivieren sie sämtliche Tiefenraumsensoren auf geringem Energieniveau.” befahl Porag einem Pelzbesetzten Offizier im unteren Bereich des mehrstufigen Kommandoraums. Der Ravese drehte sich bedächtig um und nickte dann schliesslich. Das Schiff war zur Sicherheit mit zwei gewaltigen Sensorenphalanxen ausgestattet worden. Eine am Bug und eine am Heck. Diese sollten auch die Nova überwachen und dann die Werte an die Wiedererweckungssysteme übertragen. “Minister, das Hecksystem reagiert nicht auf Anweisungen. Ich vermute, es ist infolge eines technischen Defektes ausgefallen und konnte daher keine Informationen in die Wiedererweckungsprotokolle einspeisen, die daraufhin ohne Reaktion blieben.” “Dann ist das ja geklärt. Weisen sie alle verfügbaren Techniker an, sich um die Phalanx zu kümmern. Es gefällt mir gar nicht, dass wir nach hinten von den normalen Sensoren abhängig sind.” Mit diesen Worten verließ der Minister den Kommandobereich und wies seinen Stellvertreter mit einem Kopfnicken darauf hin, das Kommando zu übernehmen.


Hinweis: Vor 600.000 Jahren hatten die Talosianer vermutlich noch nicht diese extremen geistigen Fähigkeiten.

Jläbbischer
26.09.2008, 14:07
Kapitel 3:


Das Schiff flog die nächsten Tage mit Warp 1,5 in das Gebiet weiter, welches einmal zum Reich der T'Kon gehört hatte. Man traf auf keine anderen Raumschiffe, konnte mit der Bugphalanx aber ab und an die Reste von Gefechten im Raum registrieren. Anscheinend war der gesamte Sektor in grossem Aufruhr. Aber darum konnte man sich jetzt nicht kümmern, da die Survey für ihre Grösse nur mit minimaler Bewaffnung ausgestattet worden war.

Schliesslich kamen sie dort an, wo laut den alten Raumkarten die Zentralwelt der T'Kon sein sollte. Dort war nichts. Weder ein System, noch Planeten oder auch nur Reste eines Systems. Der Minister lies sämtliche Sensoren mehrfach überprüfen und sendete mehere Sonden aus, in der Hoffnung, doch noch etwas zu finden. Aber die gewaltige Supernova, die die Heimatwelt und den Grossteil der Systeme vernichtet hatte, hatte keine Spuren zurückgelassen. Nur ein Ring aus vereinzelten Asteroidenfeldern in der weiteren Umgebung war noch existent. EineComputerberechnung, ergab, das diese Asteroidenfelder die Reste der äusseren Welten gewesen sein mussten, die die T'Kon im Sinne einer besseren Verteidigung rund um die Zentralsonne neu in der Galaxis positioniert hatten.

“Also hatten unsere Experten doch Recht...” murmelte Porak, als er auf seinem Stuhl saß. “Machen sie die beiden wissenschaftlichen Berater ausfindig, die wir mit an Bord genommen haben!” rief er einem Wachoffizier zu, der gerade die Brücke verlassen wollte. Der Mann nickte ganz kurz und verschwand dann durch das Schott.

Schliesslich meldete sich ein Techniker. “Minister, hier spricht der Leiter des 4. Techniktrupps in der Sensorenphalanx. Wir haben den Fehler gefunden, der dafür sorgte, dass die Phalanx ausfiel.” “Gut, bis wann können Sie den Fehler beheben?” “Das ist nicht so schwer. Problematischer ist der Umstand, dass der Fehler vorsätzlich herbeigeführt wurde. Jemand hat die nachträglich eingebaute Verbindungsleitung zum Protokollcomputer vollständig entfernt...” “Wir haben also einen Saboteur an Bord?” “Vermutlich. Wir sollten Alarm geben, bis der Saboteur gefasst wurde...” “Das wird nicht notwendig sein.” kam eine Stimme vom Hauptzugang der Brücke. Während des Gespräches war einer der beiden Berater, der Talosianer Rada, auf die Brücke gekommen. “Wir haben die Verbindung entfernt, da wir wussten, dass die Supernova nicht zu verhindern sein würde.” Mit einem Kopfnicken wies der Minister die beiden lithianischen Sicherheitswächter an, den Wissenschaftler in Gewahrsam zu nehmen. Sofort waren sie bei dem Mann, da sie nur auf einen derartigen Befehl gewartet hatten. Der Minister wollte sich allerdings noch mit dem Mann unterhalten und stand auf. “Warum?” “Unsere Berechnungen zeigten, dass die getroffenen massnahmen die Sonne stabilisieren würden. Aber ein paar von uns fertigten weitere Berechnungen an, welche zeigten, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm darstellen würde. Wir entschieden, alles zu tun, um wenigstens einen Teil des Empires zu retten. Da die Regierungspolitik uns keine andere Chance lies, wählten wir das Mittel der Sabotage.” “Wir? Wie viele sind noch dabei gewesen?” fragte Porak ungedulkdig weiter. “Mit Mir waren es Zehn Wissenschaftler. Wir haben dafür gesorgt, dass wir auf Zehn verschiedene Schiffe kamen. Mein werter Kollege hat demzufolge nichts mit der Sache zu tun. Ob meine Kollegen erfolgreich waren, kann ich allerdings nicht sagen. Ich selber wäre auch fast von der Sicherheit erwischt worden. Wir haben aber ausgemacht, dass wir ein spezielles Signal auf einer der Händlerfrequenzen nutzen werden, um uns zu finden, nachdem wir uns dem jeweiligen Kommandanten offenbart haben. Das Signal ist so aufgebaut, dass es die Wiedererweckungsprotokolle der Schiffe in Gang setzt, falls noch nicht geschehen.” “Das soll also heissen, dass dort draussen möglicherweise noch 9 weitere Schiffe seit 600.000 Jahren unentdeckt treiben könnten und nur auf eine Aktivierung warten?” Er bedeutete den Wächtern, den Mann loszulassen und ging dann mit ihm zur Kommunikation. Dort lies er ihn arbeiten, beobachtete ihn aber genau. Hätte er in der Vergangenheit nicht bereits öfter mit ihm zusammengearbeitet, würde er ihm jetzt nicht vertrauen.

Rada gab eine Frequenzreihe ein und sendete ein Datenpaket, welches er aus der Schiffsdatenbank hervorholte. Nach mehreren Minuten wandte er sich von der Konsole ab. “Ich habe das gesamte Paket nun mehrfach gesendet und den Computer angewiesen, es weiterhin regelmässig auf veränderlichen Trägerwellen auszusenden. Mehr können wir nicht machen, ausser auf eine Antwort zu warten. Ich gehe davon aus, dass ich nun fürs erste in Arrest genommen werde, bevor mich ein Tribunal verurteilt?” “In Arrest schon. Aber mit dem Tribunal müssen wir wohl warten, bis wir Drei Kommandanten beisammen haben. Zudem kennen Sie meine Ansicht über die Dinge, die unsere Welten vor 600.000 Jahren vernichtet haben...” Er wies die Wächter an, ihn in sein Quartier zu bringen und seinem Quartiergenossen eine andere Unterkunft zuzuteilen. Da es an Bord keinen Arrestbereich gab, war das in jedem Fall die einzig sinnvolle Möglichkeit. Schliesslich setzte er sich selber an eine freie Wissenschaftsstation und fing mit der Suche nach guten Alternativen Welten an. Am besten wäre ein Sternensystem mit 10 bewohnbaren Welten. Aber auch mehrere nah beieinanderliegende Systeme wären nicht schlecht. Da fiel ihm die Talos Sternengruppe ein. Nach einer Überprüfung der Datenbank lies er den Steuermann Kurs auf die Talos-Sternengruppe nehmen.