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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klingonische Religion



vonMegyddo
14.11.2006, 12:20
Klingonen besitzen eine kriegerische Gesellschaftsstruktur. Dies Spiegelt sich in denn Liedern über heldenhafte Kämpfer (Gesang meist kombiniert mit viel Blutwein) und der Erziehung ihrer Kinder zum ehrenhaften Krieger wieder.
Unehrenhaft zu sterben ist für einen Klingonen die grösste Schande (dazu gehört auch Selbstmord).

Sto-Vo-Kor
Sto-Vo-Kor ist vergleichbar mit Walhall (http://de.wikipedia.org/wiki/Walhall) (in der germanischen Mythologie ein Aufenthaltsort für tapfere in Kampf gefallene Krieger). Ins Sto-Vo-Kor kommen auch nur Klingonen die im Kampf gefallen sind (Verehrenswürdige Toten; TNG224). Nach der Reise durch den Fluss des Blutes erwartet Kahless (http://sto.gamona.de/board/showthread.php?p=21971#post21971) die Kämpfer zum Leben nach dem Leben im Sto-Vo-Kor.

Der klingonische Teufel ist Fek’lhr. Er ist der Hüter von Gre'thor (Unterwelt), wohin die entehrten Krieger kommen.
http://www.planetspace.de/startrek/library/images/species/fekihr.jpg
Der klingonische Teufel Fek'lhr


Gotter:
Die Klingonen hatten nicht viel respekt vor ihren Schöpfern. Das zeigt das Jahr 1400 wo ein Kingone und eine Klingonin ihre Götter hinrichteten.


Kahless:
Er wird von den Klingonen besonders verehrt. Er war es der das Klingonische Reich vereinigte.

Ergänzungen und Verbesserungen sind gerne gesehen

Quelle (http://www.planetspace.de/)

Vego
14.11.2006, 16:12
Möchte etwas hinzufügen was die Unterwelt betrift:

Eine Fähre bringt die Todgeweihten, auch Barke des Todes genannt, nach Gre'thor. Der Fährmann ist Kortar, der erste Klingone den die Götter erschufen und der sie vernichtete. Als Strafe muss er bis in alle Ewigkeit die unwürdigen Klingonen nach Gre'thor bringen. Auf dem Fluss des Blutes vegetieren die Klingonen vor sich hin. Kos'Karii, schreckliche Dämonen, schlengeln sich in dem Fluss und rufen die Namen der Verdammten. Sie imitieren die Stimmen verlorener geliebter Personen um die Entehrten dazu zu bringen, in den Fluss zu springen. Sie werden dann in die Tiefen gezogen und das Schicksal ist schlimmer als der Tod. Kommt die Barke an ihrem Bestimmungsort an, werden die Verdammten gezwungen über einen Weg aus glühenden Kohlen zu schreiten zu einem mächtigen Tor, welches von einer unendlich langen Steinmauer gehalten wird. Über dem Tor prangt umgekehrt das Symbol des klingonischen Reiches. Hinter dem Tor ist lediglich ein rot loderndes Flammenmeer zu erkennen. Machmal treffen die unwürdigen Klingonen auch auf Fek'Ihr, eine wilde Kreatur mit groben klingonischen Gesichtszügen, der Gre'thor bewacht. Manchmal kann es passieren, das die Verdammten in die Höhle der Verzweiflung geführt werden. Jeder Klingone erlebt nun seine persönliche Hölle, die sich aus ihren eigenen schlimmsten Albträumen und Ängsten zusammensetzt. Somit wird der Klingone auf alle Ewigkeit in der Hölle gefoltert. [VOY: Die Barke der Toten]

Lukara
22.06.2007, 12:20
Hier möchte ich auch noch was hinzufügen:

In der Tat gibt es nur den Fluss des Blutes wenn es nach Gre'thor geht, nicht ins Sto'Vo-Kor. Das was Vego geschrieben hat, ist meinem Kenntnisstand nach, absolut korrekt.

Selbstmord ist bei Klingonen nicht unehrenhaft. Es gibt den rituellen Selbstmord, das Hegh´batlh......... übersetzt: Zeit zum Sterben.
Mit dem Hegh'batlh wird die verlorene Ehre des Klingonen wieder hergestellt und er kann ins Sto'Vo-Kor, um an Kahless seiner Seite bis in alle Ewigkeiten ehrenvolle Schlachten zu schlagen.

Meine 2 Cents dazu ;)

Gruß Luka